Die Wildpferde auf Langeland

Die Wildpferde
Die Wildpferde werden so genannt, weil sie unter geringstmöglichem Einfluss der Menschen leben. In strengen Wintern wird aber auch Raufutter ausgelegt und sie stehen unter Aufsicht, sollte ein Pferd krank werden, wird der Tierarzt gerufen. Sie leben in einer Herde mit ca. 60 erwachsenen Tieren und einem Leithengst und einer Leitstute. Die Leithengste werden doch gelegentlich ausgetauscht, um Inzucht zu vermeiden. Zuletzt geschah dies 2019.

Die Herde besteht aus Exmoor Ponies, die ca. 130 cm groß sind, mit kräftigem Körper und muskulösen Beinen. Das Fell ist bräunlich und das Winterfell besteht aus Unterhaar und Deckhaar. Das Winterfell ist so dicht, dass Schnee auf dem Rücken der Ponys liegen kann, ohne zu schmelzen. Die Ponys kamen 2006 von Tærø bei Møn nach Langeland, wo sie seit 1964 wild leben. Die Ponys sollen das Gebiet abweiden, damit die Sonne auf den Boden gelangt und somit die Artenreichtümer von Pflanzen und Tieren gefördert wird.

Die Pferde befinden sich auf einem eingezäunten Areal, das aber betreten werden darf, solange man sich an die ausgeschilderten Regeln hält. Die Herde kann oft vom Huthügel „Ørnehøj“ gesehen werden, kleinere Herden befinden sich außerdem bei Klise Nor bei Bagenkop und Flådet bei Tranekær.

Vergangenheit

In Dänemark hat man bis zu 11.500 Jahre alte Knochen von Wildpferden gefunden, damals waren die Pferde bei Jägern eine begehrte Beute. Wildpferde sind eigentlich Steppentiere, aber in Dänemark haben sie auch in den Urwäldern gelebt. Man nimmt an das Europas letzte Wildpferde um 1870 verschwanden. Neue genetische Untersuchungen zeigen, dass die Rasse der Exmoorponys den ursprünglichen Wildpferden genetisch am ähnlichsten ist

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